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Freudenberg liegt an der Grenze zu Bayern. Der Main, an dem dicht gedrängt die Altstadt Freudenbergs liegt, ist die natürliche Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg und gleichzeitig von Odenwald und Spessart und der (Erz-)Diözesen Freiburg und Würzburg.  Etwa 3 km mainabwärts im Westen liegt ebenfalls die Grenze zu Bayern und dem Ort Bürgstadt.
Die nächste bayrische Ortschaft ist Kirschfurt (Ortsteil von Collenberg). Die Mainbrücke in der Altstadt verbindet Freudenberg mit Kirschfurt.  Schon seit altersher gehört das bayrische Kirschfurt zur Pfarrgemeinde St. Laurentius, Freudenberg. So gab es in Kirschfurt die sogen. „Michelskirche“, die vom Freudenberger Pfarrer betreut wurde. Die Pfarrgemeinde hat noch heute mehrere Felder auf dieser Gemarkung.
Die Katholiken Kirschfurts feiern in Freudenberg die Gottesdienste mit.
Alle Kirschfurer Kinder besuchen den Freudenberger Kindergarten. Die Kirschfurter Kinder katholischen Glaubens werden in Freudenberg getauft,  gehen in St. Laurentius zur Erstkommunion und Firmung.
Diese Nähe zu Bayern betrifft auch das Pfarrleben:
Die KJG gehört auch zum Bezirk Miltenberg und dem Diözesanverband Freiburg. Auch sonst werden zahlreiche Angebote des Dekanates Miltenberg und der Diözese Würzburg gerne wahrgenommen.  Auch Gottesdienste, etwa in Bürgstadt oder Miltenberg, werden immer wieder von Freudenbergern besucht, wenn dort die Gottesdienstzeiten günstiger sind.  Die Zusammenarbeit ist aufgrund der geringen räumlichen Entfernung begründet. Diese Tatsache darf aber nicht als Absonderung von Freiburg verstanden werden. Im Gegenteil: Freudenberg weiß sich sehr wohl zum Erzbistum Freiburg dazugehörig und arbeitet auf der Dekanatsebene in Tauberbischofsheim, so weit dies von der Entfernung möglich ist, selbstverständlich mit.
Der gute Kontakt zu Freiburg, besonders zu Weihbischof  Wehrle und nicht zuletzt die Tatsache, dass mit Dr. Fridolin Keck ein Freudenberger Generalvikar von Freiburg war, zeigt, wie sehr Freudenberg mit den Verantwortlichen in Freiburg verbunden ist.